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Wann die Bewerbung garantiert im Papierkorb landet

Wann die Bewerbung garantiert im Papierkorb landet

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Personaler recherchieren über Bewerber im Internet und falsch geschriebene Firmennamen sind der schlimmste Fehler, den man sich erlauben kann, sagt eine aktuelle Bewerbungsstudie.




Wer sich vertippt, ist so gut wie aus dem Rennen. Ein Drittel der Personalmanager sagt, dass mehr als ein Schreibfehler in den Bewerbungsunterlagen zu einer Absage führe. Schleiche sich der Fehlerteufel öfter als dreimal ein, landeten die Unterlagen der Kandidaten bei mehr als zwei Dritteln der Personaler (70 Prozent) im Papierkorb. Nur neun Prozent der Befragten waren Rechtschreibfehler in der Bewerbung egal.

Bewerbungsstudie 2010

Das sind Ergebnisse der "Bewerbungsstudie 2010", die von der alma mater, einer Personalberatung für Akademiker, und dem Blog karrierebibel.de erstellt wurde. Für die Studie wurden 260 Personalverantwortliche befragt.

Hitliste der Bewerbungssünden

Genaues Korrekturlesen ist also Pflicht, bevor man die Bewerbung in den Briefkasten steckt oder per Email versendet. Überhaupt gar keine Spaß verstehen Personaler, wenn es um ihren eigenen Namen, den Namen des Unternehmens und die Anschrift geht. 

Wer an diesen Stellen schlampt, darf sich wenig Hoffnung auf Erfolg machen. 69 Prozent der Befragten wählten solche Fehler auf Platz eins der Hitliste der Bewerbungssünden. Auf dem zweiten Rang folgte eine "unangemessene, jargonhaften Sprache im Anschreiben" (64 Prozent).

Mindestens zwei Wochen Wartezeit

Geduld ist eine Tugend, finden offensichtlich auch Personaler. Fast die Hälfte von ihnen glaubt, dass Bewerber mindestens zwei Wochen warten sollten, ehe sie sich nach dem Stand der Dinge erkundigen. Rund ein Drittel hält drei bis vier Wochen für eine angemessene Frist. Sich um die Begründung für eine Absage zu bemühen, hält die Hälfte der Personaler für sinnlos. 

Bewerber müssen zunehmend damit rechnen, dass über sie im Internet recherchiert wird. Knapp zwei Drittel der Personaler bestätigen in der Studie, dass sie sich Informationen über Kandidaten im Internet besorgen. Dabei nutzen sie vor allem Xing (69 Prozent), Facebook (57 Prozent) und StudiVZ (Prozent ). Aber auch die Suche über Google und das Lesen von Blogs der Bewerber spielen mit 63 Prozent der Nennungen eine entscheidende Rolle. 

(Frank Neumann, 2010 / Bild: Karl Bolf, Fotolia.com)

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